Nachfolge & Governance
Vor dem Verkauf: was Unternehmerfamilien zu spät angehen
Die meisten Vorbereitungen auf einen Unternehmensverkauf setzen bei der Transaktion an. Entscheidender ist oft, was Jahre davor geordnet werden muss: die Trennung von Privat- und Geschäftsvermögen, die ehe- und erbrechtliche Lage, die Rolle der nächsten Generation und die Frage, wofür der Erlös eigentlich da sein soll.
Das Vermögen steckt grösstenteils in der eigenen Firma. Das war richtig, solange aufgebaut wurde – und wird zur Frage, sobald eine Übergabe oder ein Verkauf näher kommt. Privates und Geschäftliches sind verflochten, Liquidität ist knapper als die Bilanz vermuten lässt, und für die Zeit nach dem Verkauf existiert noch kein Plan.
Es geht um die Trennung der Sphären, um Vorbereitung lange vor der Transaktion und um die Frage, was aus einem Erlös werden soll, bevor er da ist.
Worauf es ankommt
Trennung von Privat- und Geschäftsvermögen
Der erste Schritt, und der, der am längsten dauert.
Die Übergabe als Zeitplan
Stufen der Verantwortung, Vorbereitung der nächsten Generation, Abstimmung mit Ehe- und Erbrecht.
Anlagerichtlinien für die Zeit danach
Zweck des Vermögens, Zeithorizont, Entnahmebedarf, Tragfähigkeit von Wertschwankungen, Ausschlüsse – schriftlich, bevor der Erlös eintrifft.
Die Familienordnung verändert sich mit
Ein Unternehmensverkauf verändert das Vermögen und damit die Rollen in der Familie.
Ein Liquiditätszufluss, für den noch keine Strategie existiert, ist kein gutes Problem. Er lässt sich vorwegnehmen.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Er berücksichtigt die persönlichen Verhältnisse einzelner Leserinnen und Leser nicht und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar.
Ein erstes Gespräch
Unverbindlich, vertraulich, ohne Unterlagen. Wir hören zu, ordnen die Ausgangslage und sagen offen, ob wir die Richtigen sind.